Ayşe Deniz Birdal
Die Cellistin zwischen Klassik, Improvisation, türkischer Volksmusik aber auch experimentellen, spirituellen und poetischen Elementen. BookingVideos anschauenFoto: Ayşe Deniz Birdal
Derzeit ist sie Mitglied des Asambura Ensembles und nimmt an deren Konzerten teil.
Dieses junge Ensemble entwickelt bedeutungsvolle Projekte, verbindet klassische Musik mit zeitgenössischen und interkulturellen Aspekten und strebt einen interreligiösen Dialog an.
In den Jahren 2022 und 2023, während ihres Aufenthalts in Italien, war sie Cellistin des jungen Ensembles für zeitgenössische Musik „Camerata degli Ammutinati“, nahm mit diesem an zahlreichen Konzerten teil und spielte bei der CD-Aufnahme des Quartetts „Musicography“ des zeitgenössischen Komponisten Maurizio Guernieri (2022).
Ihr Ziel ist es ihrer Musik eine interdisziplinäre Künstleridentität zu entwickeln, die in ihrem Fall Cellospiel, Komposition, Gesang und Poesie umfasst. Sie ist Cellistin, komponiert, singt und verwendet oft eigene Gedichte in ihren Kompositionen. Der Stil ihrer Kompositionen lässt sich als genreübergreifend beschreiben. Sie beinhalten Elemente zeitgenössischer klassischer Musik, Improvisation und türkischer Volksmusik sowie experimentelle, spirituelle und poetische Elemente. Mit der künstlerischen Identität, an der sie arbeitet, möchte sie eine Brücke zwischen Genres und Kulturen schlagen, ihrer Identität als Mensch und Frau zum Ausdruck bringen, die aus der Türkei durch Europa migriert ist, um eine künstlerische Karriere zu verfolgen, und ihre Erfahrungen durch Leben und Kulturen erzählen. Mit diesen Zielen und diesem Konzept hat sie ihre erste Solo-CD mit einem Programm aus ihren eigenen Kompositionen und als Cellist/Sänger mit Interpretationen eigener Werke veröffentlicht. Sie wurde letztes Jahr bei der Amsterdam Cello Biennale veröffentlicht.
Im Auftrag des Asiago Festivals hat sie ein Konzeptwerk mit einem symbolistischen spirituellen Thema für 7 Celli mit dem Titel „Beatrix of Joy“ komponiert.
Neben der Uraufführung der Auftragskomposition gab es ein Interview, in dem sie ihre musikalischen Ideen vorstellte und einige ihrer Solo-Cellowerke vorführte.
Ein weiteres Interessengebiet von ihr ist die Zusammenarbeit mit anderen kreativen Künstlern aus vielen Branchen.
Ein Beispiel für ein solches Projekt, an dem sie beteiligt ist, ist das Projekt von ihr und dem jungen italienischen Komponisten Riccardo Perugini.
Der Name des Werks von Riccardo und auch des Projekts lautet „Troubadouritz“, was „weiblicher Troubadour“ bedeutet.
Bei den Konzerten spielen sie Riccardos gleichnamiges Werk und ihre Kompositionen für Solo-Cello und Gesang, beide gleichzeitig von ihr aufgeführt.
Eine weitere bedeutende Zusammenarbeit mit einer Komponistin war mit der Komponistin Charlotte Seither.
Ayse Deniz Birdal spielte die Augsburger Erstaufführung ihres Werkes „Deixis“ für Cello solo beim „Klangwissen Psychoanalyse und Musik Symposium“ in Augsburg.
Später nahm sie ihr neues Werk „Krü“ für Cello solo in ihr Repertoire auf. Bei beiden Werken hatte sie die Gelegenheit, persönlich mit ihr zusammenzuarbeiten, um ihre Ideen für die Weiterentwicklung ihrer Interpretation der Stücke zu erfahren, und beide Stücke wurden zu festen Bestandteilen ihrer Konzertprogramme.
Sie arbeitete auch mit interdisziplinären zeitgenössischen Ensembles zusammen. Ein Jahr lang war sie beim Bridges Kammerorchester in Frankfurt tätig, das den interkulturellen Dialog mit Musik anstrebt.
Derzeit ist sie Mitglied des Asambura Ensembles und nimmt an deren Konzerten teil. Dieses junge Ensemble entwickelt bedeutungsvolle Projekte, verbindet klassische Musik mit zeitgenössischen und interkulturellen Aspekten und strebt einen interreligiösen Dialog an.
2017 war sie Cellosolist bei der Augsburger Uraufführung des Werks und 2024 erneut Cellosolist bei der zweiten Produktion von „Der bewaffnete Mann“.
Die Produktion umfasst viele Aspekte von Chormusik bis hin zu klassischer Instrumentalmusik und beinhaltet auch einige Schauspieleinlagen.
Sie arbeite außerdem mit dem Filmemacher Martin Pfeil zusammen, um ihre Konzerte und Interviews zu dokumentieren.
2023 komponierte sie ein Cellokonzert für Cellist und Celloquartett mit dem Titel „Das Dienstmädchen“. Es war ein Konzeptwerk, das die spirituelle Entwicklung einer Protagonistin beschreibt.
Sie war sowohl als Solocellist/Sänger als auch als Komponistin des Werks beteiligt.
Abschließend möchte sie noch hinzufügen, dass sie auch an Auftritten außerhalb traditioneller Konzertsäle interessiert ist.
Auch während ihrer Zeit als Yehudi-Menuhin-Stipendiatin hat sie schon unzählig viele Konzerte gegeben.
Videos
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Sterntropfen für Cello solo und Gesang
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Tautropfen für 4 Celli
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Sky Cut für Cello solo
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„Kamber Hanım“, Variationen über eine uigurische Volksmelodie für Cello solo und Gesang
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Hier ist eine Aufnahme aus einem wichtigen Moment ihrer Karriere, als sie Artist in Residence beim Asiago Festival (2021) war. „Beatrix of Joy“ für 7 Celli
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Hier ist eine Videoaufnahme des Debütkonzerts beim Echi Festival in Italien
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Hier ist eine Aufnahme ihres Solos von der Augsburger Uraufführung des Werks
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Das Debütkonzert fand im Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg statt und wurde von Martin Pfeil dokumentiert
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Sie haben bereits zuvor mit Martin Pfeil zusammengearbeitet, um ihren Weg als Künstlerin mit Migrationshintergrund in Form eines Interviews zu dokumentieren
